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    <title>Pferdetraining mit Gefühl und Verstand</title>
    <link>https://www.hufhandpfote.de</link>
    <description>Dein Blog für gesundes und harmonisches Pferdewissen mit dem Physio-Riding® Konzept.</description>
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      <title>Pferdetraining mit Gefühl und Verstand</title>
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    <item>
      <title>Gelassenheitstraining mit dem Physio-Riding® Konzept</title>
      <link>https://www.hufhandpfote.de/gelassenheitstraining-mit-dem-physio-riding-konzept</link>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Anti-)Scheutraining. (Anti-)Schrecktraining. Desensibilisierung. Gelassenheitstraining. Es gibt so viele Begriffe für das Bearbeiten von Pferdeängsten. Leider steckt meistens der Wunsch / das Ziel dahinter, dass das Pferd sich nicht mehr erschreckt. Das ist ein total nachvollziehbarer Wunsch. Denn in Schreckmomenten ist meist viel Energie da und das Pferd kann schnell unkontrollierbar werden. Ein Pferd, das sich erschrocken hat kann mit Flucht reagieren, aber auch in den Kampf gegen den Menschen gehen, wenn es an der Flucht gehindert wird. Jetzt nur daran zu trainieren, dass das Pferd seine Schreckimpulse unterdrückt ist nicht hilfreich. Es braucht viel mehr. Impulskontrolle, Umgang mit Reizen, Vertrauen und eine gute Beziehung zum Menschen. Die Entwicklung dieser Fähigkeiten ist das oberste Ziel im Gelassenheitstraining mit dem Physio-Riding® Konzept. Und wie das geht stelle ich Euch in diesem Blogartikel vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhaltsverzeichnis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Physio-Riding? Noch nie gehört…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gelassenheit steht vor dem körperlichen Training
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Haltung des Menschen ist entscheidend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätze des Gelassenheitstraining nach dem Physio-Riding® Konzept
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie läuft Gelassenheitstraining mit dem Physio-Riding® Konzept ab?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Muss ich dann immer an der Gelassenheit arbeiten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Physio-Riding? Noch nie gehört…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für alle, die bisher noch nichts vom Physio-Riding® Konzept gehört haben eine kurze Erklärung: Physio-Riding®
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           entwickelt sich seit 1998
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , als Sabine Bruns als eine der ersten Tierphysiotherapeutinnen Deutschlands die bestehende Reitlehre mit ihrem neu erworbenen Wissen überprüfte. Sie fand gutes, aber auch verwirrende Anweisungen, unphysiologische Methode und einige Schwachstellen für das physiologische Trainieren von Pferden. Aus ihren Erkenntnissen entstand das Physio-Riding® Konzept.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es stellt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Pferd und Mensch zusammen in den Mittelpunkt der Betrachtung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , da beide sich permanent gegenseitig beeinflussen. Im Unterricht geht es darum wirklich zu
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           erklären und nicht nur Anweisungen zu rufen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Die (Reit-)SchülerInnen sollen verstehen was sie tun, damit sie es
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           selbst anwenden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            können. Und im Bezug auf das Pferd gilt immer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kommunikation statt Manipulation
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            als wichtigster Leitsatz. Auch das Pferd muss verstehen, was es tun soll, damit es die gewünschten Dinge
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           physiologisch umsetzen und gesund bleiben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Sabines Tod im Jahr 2023 haben Tanja Schneider und ich (Andrea Büttner) die Markenrechte übernommen und führen die Schule für Physio-Riding® Coaches mit aufgefrischten Lernunterlagen weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gelassenheit steht vor dem körperlichen Training
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Physio-Riding® gibt es eine eigene Ausbildungsskala, die Mensch und Pferd zusammenführt und als Einheit betrachtet. (Zur Ausbildungsskala wird es noch einen eigenen Blogartikel geben.) An erster Stelle steht dabei die Gelassenheit von Pferd und Mensch. Laut Duden bedeutet gelassen so viel wie “das seelische Gleichgewicht bewahrend; beherrscht, ruhig, gefasst”.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Natürlich braucht es nicht das unerschrockenste Pferd der Welt für gesund erhaltendes Training. Aber ein gewisses Maß ist wichtig.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn die mentale und die körperliche Ebene lassen sich nicht voneinander trennen. Sie wirken immer zusammen. So hat ein unentspanntes, gestresstes oder ängstliches Pferd einen angespannten Körper.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dadurch wird die physiologische Muskelfunktion negativ beeinträchtigt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es kommt zu Verspannungen, Ausweichbewegungen, Überlastungen und in Folge dessen zu Verschleiß und Schäden am Bewegungsapparat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und für die Kritiker: Das bedeutet nicht, dass sich das Pferd nicht bewegen darf, bis es gelassen ist. Es bedeutet, dass der Fokus auf die Gelassenheit gelegt wird. Und das Kraft-/Ausdauertraining so gestaltet wird, dass es physiologisch ist. Und bei einem Pferd z.B. mit einem großen Stressthema kann es bedeuten, dass das Reiten erstmal pausiert wird. (Bei einem sehr stressigen Pferd meist auch besser für die langfristige Gesundheit des Menschen, dem Stürze nicht so gut tun…)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Haltung des Menschen ist entscheidend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um einem Pferd Gelassenheit zu vermitteln ist es wichtig, dass der Mensch dabei gelassen und entspannt ist. Und hier ist oft der erste Knackpunkt…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn Du Angst vor den überschäumenden Reaktionen Deines Pferdes hast, dann kannst Du es nicht sicher und souverän begleiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dein Pferd spürt nur, dass Du Angst hast.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es kann nicht differenzieren wovor. Schaff also einen Rahmen für Dich in dem Du erstmal angstfrei mit Deinem Pferd arbeiten kannst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dein Wohlwollen ist entscheidend für das Gelingen. Wenn Du ins Gelassenheitstraining gehst mit dem inneren Antrieb “Dem Pferd zeig ich es jetzt mal. Immer dieser Affentanz wegen so ner Kleinigkeit!” dann kannst Du es gleich sein lassen. Dann ist es kein Training für das Wohl des Pferdes sondern von Anfang an ein Kampf gegen das Pferd.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätze des Gelassenheitstraining nach dem Physio-Riding® Konzept
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der wichtigste Grundsatz im Gelassenheitstraining ist “Beschütze Dein Pferd”!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das heißt, dass wir als Mensch die Quelle von Sicherheit sind. Das Pferd wird nicht vorgeschickt, um sich die Gefahr anzuschauen, sondern eher zurückgeschickt, damit sich der Mensch die Gefahr zuerst anschauen kann. Denn das ist der Job der Herdenleitung: Schauen ob das ängstigende Objekt wirklich gefährlich ist. Und diesen Blödsinn, dass das Pferd dem Menschen nicht vertraut, wen es nicht überall hingeht wo er/sie es hinschickt vergessen wir mal schnell wieder. Ich vertraue meinen Mann auch und würde trotzdem nicht in einen Raum mit Spinnen gehen…
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Grundsätzlich gilt, dass das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Pferd so gut im Blick sein sollte, dass es nicht überfordert wird und jederzeit lernfähig bleibt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Denn nur dann wird es mit dem Schreckensobjekt auch positive Erfahrungen verknüpfen und kann so die Angst davor loslassen. Dafür ist ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           kleinschrittiges Vorgehen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            notwendig. Und die Größe der kleinen Schritte definiert das Pferd!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du als Mensch musst in der Lage sein, ruhig zu bleiben und Dein Pferd souverän zu leiten und zu führen. Dafür ist es nötig, dass erstmal grundsätzliche Kommunikation stimmt und eine vertrauensvolle Basis gegeben ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem musst Du Deine eigenen Grenzen kennen und wahren können. Merkst Du, dass Deine Geduld, Empathie oder mentale Kraft zu neige geht, ist die Einheit beendet - egal welches Ergebnis gerade ist. Denn wenn Du nicht mehr begleiten kannst, sondern wütend und ungeduldig wirst, hat das Training keinen Wert mehr. Dann ist es doch wieder ein Kampf…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie läuft Gelassenheitstraining mit dem Physio-Riding® Konzept?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst ist es wichtig, dass Du Dein Pferd sicher führen kannst, Du Deinen Raum einnehmen kannst und ihr eine grundsätzliche Kommunikation miteinander habt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Starte zunächst in einem umzäunten Bereich. Das gibt Dir die Sicherheit, dass Dein Pferd nicht weglaufen und sich oder andere gefährden kann. Sollte es kein Objekt sein, mit dem Dein Pferd ein Problem hat, dann probier die entsprechende Situation (z.B. Kontakt mit Fremdpferden) in einem sicheren Rahmen nachzubauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du bist bei dem gesamten Gelassenheitstraining immer nur für die Begleitung des Pferdes da. Wenn ein Objekt bewegt werden soll, dann brauchst Du die Unterstützung einer anderen Person.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Behalte Dein Pferd gut im Blick, erkenne Stresszeichen und handle entsprechend. Hast Du eine Situation falsch eingeschätzt und Dein Pferd reagiert mit Überforderung, Gegenwehr oder Einfrieren brichst Du die Situation ab! Dein Pferd hat daran keine Schuld!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst wenn Dein Pferd die gesetzte Anforderung sicher besteht findet eine Steigerung statt. Entweder weitere Annäherung ODER Steigerung des Reizes. Niemals wird beides gleichzeitig intensiviert!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und erst wenn Dein Pferd im umzäunten Bereich sicher ist und Objekt/Situation gut aushält kannst Du den Raum wechseln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Muss ich dann immer an der Gelassenheit arbeiten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jein. Hat Dein Pferd ein Thema z.B. mit Treckern kannst Du natürlich ganz normal arbeiten, nur vermeidest eben den unkontrollierten Kontakt mit Treckern. Hat Dein Pferd mit Fremdpferden im Gelände ein Thema solltest Du erstmal nicht ausreiten, sofern Du nicht alle ReiterInnen des näheren Umfeldes von Ausritten zur gleichen Zeit sicher und zuverlässig abhalten kannst UND sicherstellen kannst, dass sich nicht irgendein anderer Fremdreiter in “Euer Areal” schleichen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich empfehle auch, das Gelassenheitstraining nicht 6 Wochen lang intensiv und ausschließlich zu üben. Abwechslung ist hier das Motto. Das Pferd braucht zwischen den Trainings genauso Pausen, wie beim körperlichen Training. Optimalerweise arbeitest Du nach einer intensiven Einheit die nächsten zwei Tage an etwas anderem. Das braucht das Nervensystem Deines Pferdes zur Regeneration.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du wünscht Dir Unterstützung von mir, bist Dir aber nicht sicher, in welchem Rahmen das am besten wäre? Dann komm in ein Orientierungsgespräch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Gespräch hast Du Raum zu erzählen, was Dich gerade in Bezug auf Dein Pferd bewegt und was Du Dir wünsche würdest. Wir schauen dann gemeinsam nach dem passenden Unterstützungsrahmen und Du bekommst auch schon einen ersten Impuls zur Umsetzung mit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 10:04:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hufhandpfote.de/gelassenheitstraining-mit-dem-physio-riding-konzept</guid>
      <g-custom:tags type="string">Gelassenheit,Beziehung,Kommunikation,Pferdeverhalten</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Gefahr der Desensibilisierung</title>
      <link>https://www.hufhandpfote.de/die-gefahr-der-desensibilisierung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ffb65380d1b34a2bad0a53e534955730/dms3rep/multi/io-d70ab0eb.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Desensibilisierung ist das größte Unglück für die Pferde, die da durch müssen. Denn es stecken Lernmechanismen dahinter, die nichts mit effektivem Lernen zu tun haben.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Jetzt werden mit Sicherheit einige Verfechter der Desensibilisierung Schnappatmung bekommen und sagen: “Aber es wirkt!!! Die Pferde sind danach brav und akzeptieren das einst ängstigende Objekt!” Ja, das Ziel wird damit vermeintlich erreicht. Aber es kostet auf der Beziehungsebene einen hohen Preis und ist nicht zuverlässig.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wie Desensibilisierung wirkt und was ich stattdessen rate erfährst Du in diesem Blog.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhaltsverzeichnis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wird eigentlich bei der Desensibilisierung gemacht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was geschieht im Pferd?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was lernt das Pferd und was passiert bei späteren Begegnungen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Folgen der Desensibilisierung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwerwiegende Folgen für die Beziehung vom Pferd zum Mensch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Rat zum Abschluss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wird eigentlich bei der Desensibilisierung gemacht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Desensibilisierung bedeutet, dass das Pferd weniger sensibel auf einen Reiz reagieren soll. Nun läuft das bei der Methode ab so ab, dass das Pferd so lange einem ängstigenden Reiz ausgesetzt wird, bis es vermeintlich nicht mehr auf diesen reagiert. Dann klopfen sich alle Beteiligten auf die Schulter und sagen: “Jetzt hat es verstanden, dass das Objekt gar nicht gefährlich ist.” Schade nur, dass dem nicht so ist!!!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nehmen wir als Beispiel ein Pferd, das Angst vor Plastiktüten hat. Es würde also so lange mit einer Plastiktüte “belästigt” bis es nicht mehr versucht davor wegzulaufen. Meist ist das Pferd dabei am Halfter und wird von der Person mit der Plastiktüte in der Hand festgehalten. Es gibt aber auch Szenarien, in denen Mensch mit Tüte in der Mitte eines Roundpens steht und das Pferd panisch um diese Person herumrennt. Die Ausführung kann variieren, da ist der Phantasie der Menschen keine Grenze gesetzt. Leider. Manche Varianten wirken “schonender” und andere brutal. Die Wirkung bleibt die gleiche! Das Pferd wird nun so lange dem Reiz ausgesetzt bis es aufhört zu flüchten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was geschieht im Pferd?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Nervensystem des Pferdes ist im absoluten Alarmzustand. Es hat auf Notfallprogramm und Lebensrettung umgestellt. - Hier werden nun wieder einige kluge Menschen sagen: “Aber es ist doch nur eine Plastiktüte. Die IST doch gar nicht gefährlich!” Ja, das weißt Du, das weiß ich. Aber das Pferd eben nicht! Denn es hat ja gar nicht die Chance sich davon zu überzeugen. Es wird ja mit dem Reiz völlig überflutet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Panikmodus setzt alles logische Denken aus und das System ist mit Überleben beschäftigt. Für das Pferd bedeutet das Flüchten. Da es aber an der richtigen Flucht gehindert wird versagt die Standard-Strategie. Und irgendwann gibt das Pferd auf. Denn es merkt “Ich kann der Situation nicht entkommen.” Also hört es auf zu flüchten und ergibt sich seinem Schicksal (in seinem Glauben dem Tod…!) Der Stress, die Angst etc. sind aber damit nicht wie weggepustet. Das Pferd weiß nur intuitiv, dass es nicht weg weiter flüchten kann ohne wegzukommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was lernt das Pferd und was passiert bei späteren Begegnungen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Pferd lernt durch die Desensibilisierung also nichts über den Gegenstand Tüte. Es lernt NICHT, dass die Tüte ungefährlich ist. Es lernt, dass es nichts bringt vor der Tüte zu flüchten. Und es lernt, dass vom Menschen keine Hilfe zu erwarten ist. Denn in der Regel ist es der Mensch, der auch mit dem Pferd arbeitet derjenige mit der Tüte und dem Strick in der Hand. (Ist das nicht traurig und genau das, was wir nicht wollen???)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei den folgenden Begegnungen mit Tüten kann es sein, dass das Pferd noch mal heftig reagiert und die Prozedur wiederholt wird. Die Reaktion auf die Tüte wird aber immer schwächer. ABER der innere Stress wird nicht geringer!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Prinzip ist mit dem Schlaftraining von Kindern vergleichbar, bei denen Kinder in ihrem Bett schreien gelassen werden, damit sie lernen allein einzuschlafen. Studien haben ergeben, dass das Training zwar bewirkt, dass sich die Kinder nicht mehr laut bemerkbar machen und auch nicht mehr weinen. ABER der Cortisolgehalt im Blut war deutlicherhöht, was zeigt, dass die Kinder erheblichen Stress haben, auch wenn sie von außen nicht so wirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Folgen der Desensibilisierung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Folgen dieses unterdrückten Stress’ können sich mental und körperlich zeigen. Introvertierte Pferde werden immer weniger selbstbewusst und nehmen weniger Teil an der Umwelt. Sie ziehen sich in sich selbst zurück. Sie gelten dann oft als “brav” und bekommen den Titel “Verlasspferd”. Pferde dagegen, die eher extrovertiert sind werden “aufmüpfig”, unkontrollierbar und meist nennt man sie irgendwann “Problempferd”.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lies dazu auch meinen Blogbeitrag “
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/entspannt-erzogen-oder-abgeschaltet"&gt;&#xD;
      
           Entspannt, erzogen oder abgeschaltet?
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ”
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber nicht nur auf der mentalen Ebene können sich die Folgen dieses Umgangs zeigen. Auch körperliche Folgen werden sich zeigen. Denn Körper und Psyche lassen sich voneinander nicht trennen. Durch die Anspannung der Muskulatur nutzt das Pferd seinen Körper nicht mehr physiologisch. Es kommt zu Verschleiß am Bewegungsapparat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwerwiegende Folgen für die Beziehung vom Pferd zum Mensch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch auf der Beziehungsebene entsteht enormer Schaden. Wenn Du die Desensibilisierung Deines Pferdes selbst durchführst bist Du diejenige, die das “Monster” in der Hand hat und es einfach nicht verschwinden lässt. Du bist sogar diejenige, die mit dem “Monster” immer wieder hinter dem Pferd herkommt. Und eigentlich solltest Du diejenige sein, die dem Pferd Sicherheit vermittelt. Die kluge Entscheidungen trifft, damit das Pferd nicht in Todesangst versetzt wird. Die Vertrauensperson und Problemlöserin ist. Die weise führt und das Wohl der Partnerschaft wahrt und sicherstellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles das machst Du mit Desensibilisierung kaputt. Und das gilt auch, wenn Du dabei anwesend bist und Deinem Pferd nicht hilfst! Denn Dein Pferd weiß, dass Du anwesend bist!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Rat zum Abschluss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In meinem Blogartikel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.hufhandpfote.de/gelassenheitstraining-mit-dem-physio-riding-konzept" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            “Gelassenheitstraining mit dem Physio-Riding® Konzept”
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            stelle ich Dir ganz konkret vor, wie wir Physio-Riding® Coaches dieses gestalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Stelle ein kurze Zusammenfassung: Handle nach dem Motto “Beschütze Dein Pferd”. Bring es nicht in Situationen, in denen es vor Eindrücken und Reizen überflutet ist. Und sollte das doch passieren (die Umwelt ist nicht immer kontrollierbar): Lass es damit nicht allein, sondern unterstütz es. Brich die Situation ab. Führ Dein Pferd souverän an und sei eine echte Leaderin. Sorg für Schutz, Sicherheit und Komfort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 08:22:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hufhandpfote.de/die-gefahr-der-desensibilisierung</guid>
      <g-custom:tags type="string">Training,Gelassenheit,Beziehung,Kommunikation,Pferdeverhalten</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ffb65380d1b34a2bad0a53e534955730/dms3rep/multi/Blog+Cover.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Entspannt, erzogen oder abgeschaltet?</title>
      <link>https://www.hufhandpfote.de/entspannt-erzogen-oder-abgeschaltet</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ffb65380d1b34a2bad0a53e534955730/dms3rep/multi/Cover+schmal+2-52367cf4.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           “Die ist einfach so brav und gut erzogen, mit der kann man alles machen.” Ein verliebter Blick auf das Pferd daneben, sanftes tätscheln und kraulen. Alles sieht liebevoll und freundlich aus und trotzdem klingeln bei mir kleine Alarmglöckchen im Kopf die sagen: “Schau mal genauer hin.” Und in vielen Fällen sehe ich ein reglos stehendes Pferd, starrer Blick und keine Reaktionen. Und dann bricht jedes Mal etwas in meinem Herz. Denn dieses Pferd hat gelernt, dass seine Meinung nicht zählt, dass es sich nicht äußern braucht, weil es eh nicht gehört wird und das es keine Chance gegen Menschen hat. Denn leider ist es noch viel zu verbreitet, dass Pferde funktionieren müssen und es gefährlich ist, wenn sie ihre Meinung äußern dürfen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhaltsverzeichnis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo kommt der Wunsch nach einem braven Pferd her?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dominanztheorie näher betrachtet - Was ist wirklich dran?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wahre Pferde-Führungspersönlichkeiten wirklich sind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kommt es dazu, dass Pferde “abschalten” und was heißt das eigentlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woran erkenne ich, ob mein Pferd brav oder abgeschaltet ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oje, mein Pferd schaltet ab…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo kommt der Wunsch nach einem braven Pferd her?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke, dass es zum einen damit zu tun hat, dass das Pferd historisch gesehen für den Arbeitseinsatz domestiziert wurde. Es sollte Menschen transportieren, Äcker bearbeiten, Herden hüten und in den Krieg ziehen. Es hatte einen klaren Job, bei dem es einfach mitmachen sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und zusätzlich leben wir in einer Gesellschaft, in der eigene Meinung nur von ranghohen Menschen als wirklich akzeptiert gilt. Kindern wird ihre eigene Meinung und ein eigener Wille mit ähnlich rabiaten Methoden (körperlich und psychisch) ausgetrieben wie Pferden. Und auch die Meinung von Frauen ist sehr wenig akzeptiert. Wir lernen also in unserer Kindheit schon, dass eigene Meinung nicht gilt und dass es immer eine stärkere Autorität gibt, die einen dominiert. Und dieses System setzt sich dann im Zusammenleben mit den Pferden fort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und außerdem kommt noch eine gewisse Angst dazu. Denn vielfach höre ich, dass Pferde gefährlich wären und man sie deshalb unbedingt kontrollieren müsse. Es wird über den Quatsch mit dem Alphatier geredet und dass es in Pferden einen unumstößlichen Boss gäbe, der alles bestimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dominanztheorie näher betrachtet - Was ist wirklich dran?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau aus diesem Blödsinn, der über das Zusammenleben von Pferden erzählt wird, entspringt die Legitimierung für physische und psychische Gewalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pferde sind von ihrem Wesen her friedliche Wesen, die Kämpfen eher aus dem Weg gehen. In der Natur sind sie Beutetiere. Das bedeutet: Verletzungen oder Schwäche können den Tod bedeutet. Wenn Du den Status hast überlegst Du Dir zweimal, ob Du wirklich kämpfst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn Pferde kämpfen geht es nicht um Status, sondern immer um Ressourcen wie Futter, Wasser, Sexualpartner, Raum. (Letzteres gilt für domestizierte Pferde, in der Prärie gibt es genug Raum.) Und daraus wird auch schnell klar, dass wir eigentlich gar keine Kampfpartner für unsere Pferde sind… Und trotzdem kämpfen wir mit ihnen so oft. Aber das wird Thema eines anderen Beitrags.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Alphatheorie entsteht, wenn man sich gefangene Pferde mit zu wenig Platz (und das kann individuell sein!), eingeteiltem Futter und einer nicht passenden Herde anschaut. Da gibt es die Pferde, die durch Brutalität auffallen, vor denen alle weggehen sobald dieses Pferd nur schief guckt. Aber das ist kein Anführer, das ist ein Tyrann. Und diese Eigenschaft wird leider in der Reiterwelt weitergegeben als so sollte der Mensch führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wahre Pferde-Führungspersönlichkeiten wirklich sind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was hab ich schon für Blödsinn gehört: Das Pferd müsse jederzeit weichen und ich müsse jederzeit den Platz des Pferdes einnehmen können. Ansonsten respektiert es mich nicht. Eine WIRKLICHE Pferde-Führungspersönlichkeit bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn es um ein rangniedrigeres Pferd herumgeht. Und es würde nie auf die Idee kommen “aus Prinzip” sich auf den Platz eines anderen stellen zu wollen. Was hat es davon? Wenn es das tut hat es einen Grund. Z.B. ist der Platz gut für den Überblick und das ranghöchste Pferd trägt die Verantwortung für die Herde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pferde-Führungspersönlichkeiten verstehen es, ihre Herde um Gefahren herumzuführen. Sie sorgen für die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Mitglieder. Klar gibt es auch Regeln in der Herde und es wird auch mal gegiftet, gebissen und getreten. Doch es geht dabei nie um Macht und Dominanz, sondern um die Sicherheit der Herde und das Wahren des eigenen Individualraums.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pferde-Führungspersonen sind Verantwortungsträger. Ihr Ziel ist es, die Herde sicher von Futter- zu Wasserplätzen zu führen. Sie sichern das Überleben der Herde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kommt es dazu, dass Pferde “abschalten” und was heißt das eigentlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die falsch verstandene Dominanz kommt es aber leider dazu, dass unter Pferdemenschen immer noch weitergegeben wird, dass Pferde “nicht zimperlich” miteinander sind und es jemanden geben muss, der das Sagen hat. Jederzeit. Ohne Wiederrede. Egal wie unsinnig die Forderung ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Kriegseinsatz war das entscheidend für das Überleben. Denn das Pferd kann eine Schlachtszenario noch schwerer überblicken wie ein Mensch. In diesem Fall musste es umsetzen, was der Mensch auf dem Rücken sagte ohne zu hinterfragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pferden kann durch körperliche oder psychische Maßnahmen beigebracht werden, dass sie nichts zu sagen haben und bloße Befehlsempfänger sein sollen. Das beginnt schon am Putzplatz. Dem jungen Pferd sollte gelehrt werden, dass ruhiges Stehen am Putzplatz lohnenswert ist und wie es das als ungeduldiger Jungspund ertragen kann. Dafür ist es notwendig kleinschrittig zu arbeiten. Erstmal nur so lange wie das Pferd es kann. Egal, ob es dann schon mit zwei Bürsten rundherum geputzt ist oder nur eine halbe Seite geschafft wurde. Zum Abschalten bekommen wir Pferde, die bei jeder Bewegung so lange “korrigiert” werden, bis sie wieder still stehen. Und das nicht nur einmal sondern dutzende Male. Unter Überschreitung jeglicher Konzentrationszeiten. (Und das Jungpferd kann da bei 5 Minuten Konzentrationsfähigkeit liegen…) Das Pferd wird also mental überflutet mit Informationen, Reizen, Maßnahmen etc. Zuerst wehrt es sich und irgendwann schaltet das System ab und geht in die Ergebung über. Das ist der Moment wo viele Menschen sich rühmen, das Pferd habe gelernt ruhig zu sein. Aber hier beginnt das Abschalten. Das Pferd hat durch die Überforderung gelernt, dass es sicherer ist keine Meinung zu haben und nichts gegen den Menschen zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woran erkenne ich, ob mein Pferd brav oder abgeschaltet ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als erstes möchte ich das Wort “brav” ersetzen gegen cool. Brav bedeutet für mich: sei lieb, hab keine Widerworte und tu was ich Dir sage… Cool heißt für mich: Mich kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Ich ruhe in mir und bin mir meiner selbst sicher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das abgeschaltete Pferd steht ohne Rührung an einem Ort. Solange bis es vom Menschen dazu aufgefordert wird sich zu bewegen. Auch wenn das eine Stunde dauert. Die Augen wirken stumpf und nach innengerichtet. Bewegt sich der Mensch neben ihm zeigt das Pferd trotzdem keine/kaum Regung. Die Ohren werden nicht aufmerksam gedreht und nehmen teil, sondern hängen seitlich herab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das coole Pferd nimmt seine Umwelt war und reagiert auf sie. Die Augen sind wach, es schaut sich um. Es bewegt den Kopf, macht auch mal einen kleinen Schritt nach vorne oder zur Seite, weil es zulange in einer Position stand. Wenn es ihm zu langweilig wird sucht es sich Beschäftigung. Es schnüffelt die Bande ab, durchsucht den nächststehenden Menschen, scharrt im Sand oder versucht sich zu wälzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beobachte Dein Pferd also immer genau. Nimmt es an der Welt teil? Zeigt es Regungen? Wirkt es anwesend?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ffb65380d1b34a2bad0a53e534955730/dms3rep/multi/Blicke.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oje, mein Pferd schaltet ab…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn Du merkst, mein Pferd schaltet ab… Nimm nicht sofort die Schuld zu Dir, es kann auch erlerntes Verhalten von früher sein. ABER nur weil Du es nicht ausgelöst hast bist Du leider nicht raus aus der Verantwortung. Denn jetzt geht es darum, Dein Pferd zurück zu holen und dafür zu sorgen, dass es nicht mehr abschalten muss. Dass es wieder teilhaben soll und darf. Dass es eine Meinung entwickeln kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und falls jetzt die Sorge kommt: Aber mein Pferd kann doch nicht ab sofort alles dürfen, es muss doch Regeln geben… JA! Es bedeutet nicht Anarchie für Dein Pferd. Du darfst in Führung gehen. Du darfst leiten. Aber nicht unterdrücken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In meinem 0€-Workshop "Gelassenheitstraining mit System" gebe ich Dir wertvolle Tipps an die Hand, wie Du Dein Pferd zu mehr Gelassenheit verhelfen kannst ohne es zu überfordern. So kannst Du es auch aus der "Abschaltung" wieder herausholen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="/wsscheutraining"&gt;&#xD;
      
           Hier kommst Du zur Anmeldung für den Workshop am Montag, den 29.12.2025 um 19:30Uhr
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn Du Unterstützung brauchst buch Dir gern ein Gespräch bei mir.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/kennenlernen"&gt;&#xD;
      
           Hier kannst Du ein kostenloses Kennenlerngespräch buchen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Dort können wir erste Fragen klären und schauen, was Du und Dein Pferd braucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 12:02:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.hufhandpfote.de/entspannt-erzogen-oder-abgeschaltet</guid>
      <g-custom:tags type="string">Training,Beziehung,Pferdeverhalten</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ffb65380d1b34a2bad0a53e534955730/dms3rep/multi/Cover+2-cf1a1fc4.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/ffb65380d1b34a2bad0a53e534955730/dms3rep/multi/Cover+schmal+2-5e2bc12a.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Trauma oder Angst -Was ist der Unterschied?</title>
      <link>https://www.hufhandpfote.de/traumaoderangst</link>
      <description>Dein Pferd zeigt auffälliges Verhalten? Vielleicht hat es ein Trauma erlebt? Lies hier, was das ist und wie es sich von Angst abgrenzt.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/ffb65380d1b34a2bad0a53e534955730/dms3rep/multi/Cover+schmal.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Ich habe das Gefühl immer häufiger zu hören, dass Pferd/Mensch traumatisiert ist. Ständig werden Menschen von etwas getriggert. Im Rahmen der
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           PferdeZeit am Deister
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (DAS Treffen für Pferdemenschen, die ihr Pferd gesund und harmonisch trainieren wollen)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           haben wir uns von einer Psychotherapeutin mehr Infos geholt. Was ist eigentlich ein Trauma? Wie zeigt es sich? Ist es mit einer Angstreaktion zu vergleichen? Was braucht Mensch/Pferd mit Trauma? Und da diese Fragen noch mehr Menschen bewegen, wie ich aus den Reaktionen auf meinen Newsletter gemerkt habe, fasse ich die Erkenntnisse des Abends und einige Ergänzungen hier zusammen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhaltsverzeichnis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist ein Trauma?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symptome
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die traurige Wahrheit: Pferde sind in der Regel durch Menschenhand traumatisiert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgrenzung zur Angst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Desensibilisierung als Gefahr!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann ich ein Pferd unterstützen, dass ein Trauma mitbringt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist ein Trauma?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Trauma ist ein Ereignis, das ein Lebewesen nicht verarbeite konnte. Dieses Ereignis wurde als lebensbedrohlich wahrgenommen und es gab scheinbar keinen Ausweg, diesem zu entfliehen. Dabei ist es unerheblich, ob es eine einmalige Situation (Unfall mit dem Anhänger) oder länger andauernde körperliche und/oder psychische Belastung war (gewaltvolle/überfordernde Ausbildung).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Trauma an sich ist also die Situation, in der es zur Traumatisierung kommt. Es ist nicht die Folge. Die Folge zeigt sich in der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symptome
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Symptome können in zwei Richtungen gehen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.) Das Pferd tritt die Flucht nach innen an. Es zieht sich zurück, wirkt depressiv, zeigt wenig Lebensfreude. Es funktioniert irgendwie, aber so wirklich dabei scheint es nicht zu sein. (Achtung, hier sind einige der “braven Pferde” angesiedelt…) Das Pferd erscheint ruhig, innerlich ist der Stress aber so groß (messbar durch Stresshormone und Puls) dass es in diese Schockstarre fällt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.) Das Pferd geht in den Kampf. Es lässt Menschen nicht mehr an sich ran, verprügelt andere Pferde. Es reißt sich in bestimmten Situationen immer wieder los, rennt weg. Der Stress ist diesen Pferden schnell anzusehen. Sie wirken angespannt, können scheinbar nicht entspannen und sind immer in Aktion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die traurige Wahrheit: Pferde sind in der Regel durch Menschenhand traumatisiert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das, was Pferde traumatisiert ist in der Regel menschengemacht. So ist für die meisten Pferde das Absetzen zu früh. In der Natur ist es zwar normal, dass sich Jungpferde irgendwann von ihrer Mutter abnabeln. Aber das ist ein Prozess, der sich genau so entwickelt, wie Mutter und Jungpferd es brauchen. Da vergrößern sich Distanzen, findet weniger Kontakt statt. Mit ca. drei Jahren (!!!) müssen Hengste meist die Herde verlassen, da sie dann zur Konkurrenz für den Leithengst werden können. Stuten bleiben meist in der Herde, verlassen sie aber mitunter freiwillig, um mit eine eigenen Familie zu gründen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch Anreiten und Ausbildung kann schnell traumatisch werden, wenn die Grenzen des Pferdes überschritten werden. Sowohl körperlich, als auch mental. Die Mentalität des “Höher - schneller - weiter”, die in unserer Gesellschaft vorherrscht tut Pferden (und auch Menschen, aber das ist ein anderes Thema) nicht gut. Es überfordert und sorgt für unwürdige, teils tierschutzwürdige Trainingsmethoden, die Pferde schnell traumatisieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgrenzung zur Angst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trauma und große Angst durch schlechte Erfahrungen lassen sich nicht so einfach voneinander trennen. Die Symptome sind sich sehr ähnlich. Einen Unterschied gibt es aber und der steckt im Gehirn und ist nicht so einfach festzustellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der PTBS ist das Denken vollständig ausgeschaltet. Das Pferd reagiert nur noch auf seine Instinkte und ist im Überlebensmodus. Bei großer Angst kann Denken möglich sein, sofern es nicht in diesem Moment zu einem so starken Reiz kommt, dass eine Traumatisierung entsteht. Ein Beispiel von uns Menschen: Ein Mensch mit einer traumatischen Erfahrung mit einer Spinne wird bei deren Anblick (auch bei einem Foto) z.B. schweißnasse Hände bekommen, sich massiv anspannen und sofort weglaufen. Es kann sein, dass durch die Retraumatisierung durch den Anblick der Raum gemieden wird oder der Mensch, der das Foto in der Hand hatte. Ein Mensch mit Angst vor Spinnen ist sich bewusst, dass es sich um ein Foto handelt. Er wendet vielleicht den Blick ab, kann aber ohne Probleme im Raum bleiben. Und er kann Reaktionen noch als bewerten (eigentlich gerade unsinnig; was da gerade passieren kann) ohne aber die Reaktion wirklich stoppen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Desensibilisierung als Gefahr!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pferde, die vor Dingen Angst haben werden oft mit der sog. Desensibilisierung trainiert. Dabei wird ein ängstigender Reiz so lange aufrecht erhalten, bis das Pferd sich nicht mehr dagegen wehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf diese Weise entstehen Traumata in der Ausbildung! Auch bei vorher nicht traumatisierten Pferden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn durch dieses Overfloading (Überfluten mit einem Reiz) lernt das Pferd nur, dass es hilflos ist und es einer Situation nicht entfliehen kann. Also genau das, was ein Trauma entstehen lässt, wie im ersten Abschnitt beschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb meine Empfehlung: Hände weg von Desensibilisierung. Und nein, bei einem “Profi” sind die Wirkmechanismen dahinter trotzdem die gleichen. Es gibt keine “gut durchgeführte” Desensibilisierung, bei der die Gefahr einer (Re-)Traumatisierung nicht besteht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann ich ein Pferd unterstützen, dass ein Trauma mitbringt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wichtigste, was es braucht ist Zeit, Geduld und Verständnis. Ein Trauma und Angstverhalten kann durch bedachtes Vorgehen verbessert / geheilt werden. Dir muss aber bewusst sein, dass das nicht von jetzt auf gleich mit einer Einheit erledigt ist. Je nachdem ob Trauma oder Angst, wie lange die Entstehungssituation her ist und wie intensiv es empfunden wurde, desto länger dauert die Bearbeitung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für das Pferd ist die Beschäftigung mit dem Auslösereiz emotional herausfordernd und unangenehm. Welcher Mensch stellt sich gern den eigenen Ängsten (Spinnen, Schlangen…)? Das ist unangenehm, macht Angst und es gibt besseres. Wir Menschen entscheiden selbst, wenn wir an unsere Ängste gehen wollen. Bei Pferden treffen wir Menschen die Entscheidung. Die “Motivation” ist also von außen auferlegt und kommt nicht aus dem Pferd. Das macht einen großen Unterschied!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Vorgehen zum Auflösen der Angst oder des Traumas sollte so kleinschrittig erfolgen, wie das Pferd es braucht. Ich empfehle dabei unbedingt Unterstützung zu holen. Denn nicht nur für das Pferd, sondern auch für den Mensch ist es eine große emotionale Herausforderung, ein Trauma oder große Angst aufzulösen
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ersten Impuls gebe ich Dir gern meinen Kurs “Gelassenheitstraining” an die Hand. In diesem Selbstlernkurs erfährst Du, was DU machen kannst, um Deinem Pferd zu mehr Gelassenheit zu verhelfen. Alle Tipps sind anwendbar für Pferde die aus sich heraus einfach unsicher sind, lassen sich aber auch auf das Training mit Angstpferden oder traumatisierten Pferden anwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Hier kannst Du den Kurs buchen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Hast Du ein Pferd mit Trauma oder bei dem Du ein Trauma vermutest? Oder hast Du allgemein Fragen zu dem Thema oder eine Anmerkung? Dann schreib mir über das Formular unter diesem Artikel. (Gib bitte unbedingt das Thema des Artikels an, da es sich um ein allgemeines Formular für den ganzen Blog handelt. Danke!)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 18:45:00 GMT</pubDate>
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